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		<title><![CDATA[Fklmh e.V.  - Verbraucherfragen]]></title>
		<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/</link>
		<description><![CDATA[Fklmh e.V.  - https://wissensdatenbank.fklmh.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 07:29:56 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[traditionelle Lebensmittel]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3537</link>
			<pubDate>Sun, 26 Dec 2021 09:24:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=564">laganon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3537</guid>
			<description><![CDATA[Auf Facebook haben wir ja schon damit begonnen. Wir möchten euch Lebensmittel näher bringen, die in der europäischen Union beheimatet sind und auf eine regionale, traditionelle Herstellung zurück gehen. Als Basis für unsere Informationen nutzen wir das System <a href="https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/food-safety-and-quality/certification/quality-labels/geographical-indications-register/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">eAmbrosia</a>. Hier sind alle rechtlich geschützten Lebensmittel aufgeführt. <br />
<br />
Wir wollen aber auch ehrlich sein. Die europäische Lebensmitteltradition beinhaltet auch sehr viele ungesunde Lebensmittel, zum Beispiel alkoholische Getränke. Wir wollen keine direkte Auswahl treffen, doch letztlich ist es auch so, dass sich insbesondere bei höherpreisigen Lebensmitteln wie Spirituosen, der Aufwand für eine rechtliche Registrierung mehr lohnt, als bei Hühnereiern. Daher gehe ich davon aus, dass es überdurchschnittlich viele alkoholische Getränke in dieser Rubrik geben wird. Bitte seht dies nicht als Aufforderung zum Alkoholkonsum.<br />
<br />
Wir würden uns aber auch freuen, wenn ihr selbst euch beliebte Lebensmittel hier beschreibt oder, einfach einmal diese als Frage formuliert, so dass wir nach diesen Recherchieren können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf Facebook haben wir ja schon damit begonnen. Wir möchten euch Lebensmittel näher bringen, die in der europäischen Union beheimatet sind und auf eine regionale, traditionelle Herstellung zurück gehen. Als Basis für unsere Informationen nutzen wir das System <a href="https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/food-safety-and-quality/certification/quality-labels/geographical-indications-register/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">eAmbrosia</a>. Hier sind alle rechtlich geschützten Lebensmittel aufgeführt. <br />
<br />
Wir wollen aber auch ehrlich sein. Die europäische Lebensmitteltradition beinhaltet auch sehr viele ungesunde Lebensmittel, zum Beispiel alkoholische Getränke. Wir wollen keine direkte Auswahl treffen, doch letztlich ist es auch so, dass sich insbesondere bei höherpreisigen Lebensmitteln wie Spirituosen, der Aufwand für eine rechtliche Registrierung mehr lohnt, als bei Hühnereiern. Daher gehe ich davon aus, dass es überdurchschnittlich viele alkoholische Getränke in dieser Rubrik geben wird. Bitte seht dies nicht als Aufforderung zum Alkoholkonsum.<br />
<br />
Wir würden uns aber auch freuen, wenn ihr selbst euch beliebte Lebensmittel hier beschreibt oder, einfach einmal diese als Frage formuliert, so dass wir nach diesen Recherchieren können.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[gesunde / ungesunde Lebensmittel]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3533</link>
			<pubDate>Sun, 19 Dec 2021 09:14:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=564">laganon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3533</guid>
			<description><![CDATA[Pünktlich zur Weihnachtszeit muss ich nun wieder einmal eine Studie rund um die "gesunde Ernährung" lesen. Dabei schaue ich natürlich ein wenig an mir herab und muss als erstes feststellen, ganz unrecht scheint die Studie nicht zu haben. Insbesondere, wenn ich mir unseren Plan für den heutigen vierten Advent ansehe.  <img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /> Aber eins nach dem anderen. ... Kommen wir doch als erstes einmal zu besagter Studie und zum Inhalt, auf den ich heute und hier Bezug nehmen möchte.<br />
<br />
<a href="https://www.presseportal.de/pm/139186/5099721" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Pressemitteilung Clark.Studie zur Weihnachtszeit</a>. ... Gerade einmal 23% der Deutschen achten in der Weihnachtszeit auf eine gesunde Ernährungsweise. 15% der Deutschen konsumieren mehr als einmal wöchentlich Fast-Food-Produkte. Nur etwa die Hälfte der Deutschen sind sich bewusst, dass eine Pizza oder ein Burger zu Fast-Food und damit Folgen aus einem "übermäßigen Konsum" haben kann. <br />
<br />
Hadern tue ich eigentlich immer mit der These der "Fast-Food-Lebensmittel". In unserer Evolution hat sich der Mensch in allen Teilen der Erde angesiedelt. In Teilen, in denen ein umfangreiches Lebensmittelangebot vorherrschte, aber auch in Teilen mit einem entweder zeitlich eingeschränkten Lebensmittelangebot, wie hier in Nordeuropa, oder einem anteilmäßig eingeschränkten Angebot, weil im wesentlichen nur eine Nahrungsart (z.B. Fisch) im Übermaß vorhanden war. Gerade in den Gegenden mit zeitlich eingeschränktem Nahrungsangebot war es wichtig, Strategien zu entwickeln, Lebensmittel zu konservieren. Da das Konservieren auf eine Lagerhaltung hinaus lief, ging die Konzentration von Lebensmitteln damit einher. <br />
<br />
Gerne erläutere ich diese These am Beispiel eines Apfelbaums. Im Spätsommer und Herbst trägt der Apfelbaum Früchte. Ich denke, kaum jemand würde sagen, Äpfel sind ungesund. Leider stehen die Vielzahl an Äpfel des einen oder auch mehrerer Bäume nur eine kurze Zeit zur Verfügung. Gerade im Winter fehlen diese gesunden Lebensmittel. Die Einlagerung der Äpfel im Hof ließ sich sicherstellen, doch leider nahmen die Äpfel dabei auch weiter ihren ganz klassischen natürlichen Lebensweg. Schließlich dienen sie ja eigentlich dazu, die Samen zu verteilen und dem Keimling im Boden mit Nährstoffen zu versorgen. Beides nur möglich, wenn der Apfel sich langsam aber sicher in seine Einzelteile auflöst. Mit einer geschickten Lagerung konnte mensch zwar diese Prozesse verzögern, aber dennoch waren die Äpfel rund um die Weihnachtszeit vom Genuss her mit den Äpfeln im Spätsommer nur noch schwer vergleichbar. Also liegt es nah, Strategien zu entwickeln, um genau diese Prozesse zu stoppen. Zum Beispiel durch die Gewinnung von Apfelmus oder eingekochtem Obst. Zum Einen bleiben so die Vitamine zum Teil erhalten, vor allem aber sind die entsprechenden Lebensmittel lange haltbar. ... Leider aber mit einem Nachteil, einen deutlich erhöhten Energiedichte.<br />
<br />
Dies stellte aber eigentlich bis Ende des 19. Jahrhunderts kein so großes Problem dar. Gerade die Wintermonate bedeuteten auch einen höheren Energiebedarf. Die Tradition, in der dunklen Jahreszeit auf Gerichte zurückzugreifen, die aus verschiedenen konservierten Lebensmittel bestanden und diese zu energiereichen Mahlzeiten veränderten, hatte mehr positive als negative Effekte. Die gemeinsame Mahlzeit mit leckeren Gerichten deckte nicht nur den Energiebedarf für ein bis zwei Tage. Allein die Freude auf diese Mahlzeiten hob die Stimmung in der dunklen Jahreszeit und wirkte sich so auch positiv auf die Gesundheit aus.<br />
<br />
Auch heute ist unser Körper noch so geprägt. Dennoch geben wir mit Begriffen wie "Fast-Food" eigentlich unserem Essen die Schuld. Was hat sich aber wirklich verändert. Im letzten Jahrhundert bekam die Industrialisierung einen extrem schnelle Steigerung. Durch schneller Transportmöglichkeiten ergab sich die Möglichkeit, Lebensmittel unabhängig von der natürlichen Wachstumszeiten in einer Region zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig führte die Industrialisierung dazu, dass die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zur Lebensmittelgewinnung nicht durch die Arbeitskraft des Menschen begrenzt wurde. Im Prinzip so eine Art Energieerhaltungssatz. Wenn ich in die Bearbeitung eines Ackers pro Jahr mehr körperliche Arbeit hineinstecken muss als ich an Energie durch Nahrungsmittel vom Acker zurückbekomme, lohnt sich die Bearbeitung nicht. Sanken also die Erträge auf einem Feld durch die Monokulturen, musste entweder die Fruchtfolge gewechselt oder das Feld brach belassen werden. ... Mit aufkommen von Maschinen und Chemie veränderte sich diese Sichtweise. Es wurde viel weniger menschliche Arbeitskraft aufgewendet, was dazu führte, dass der Acker viel intensiver genutzt wurde, bevor der Kipppunkt erreicht wurde. Neben unseren bekannten Problemen führt dies aber zu einem Überangebot an Lebensmitteln und damit zum Preisverfall. Das Ergebnis, innerhalb von nur einem Jahrhundert sind Lebensmittel immer und in ausreichender Anzahl vorhanden (wenn mensch es sich leisten kann).<br />
<br />
Unser Körper hatte aber gar nicht die Möglichkeit, sich so schnell auf die Veränderungen einzustellen und uns in unserem biochemischen Gleichgewicht mitzuteilen, dass er keine Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte benötigt. Insofern essen wir nach wie vor gerne süß und fettig, denn beides verspricht unserem Körper Energie für schlechtere Zeiten. Sind also deswegen unsere Lebensmittel Schuld? Oder ist es eher unser mangelndes Bewusstsein um die faszinierende Welt der Lebensmittel? Was denkt ihr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Pünktlich zur Weihnachtszeit muss ich nun wieder einmal eine Studie rund um die "gesunde Ernährung" lesen. Dabei schaue ich natürlich ein wenig an mir herab und muss als erstes feststellen, ganz unrecht scheint die Studie nicht zu haben. Insbesondere, wenn ich mir unseren Plan für den heutigen vierten Advent ansehe.  <img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /> Aber eins nach dem anderen. ... Kommen wir doch als erstes einmal zu besagter Studie und zum Inhalt, auf den ich heute und hier Bezug nehmen möchte.<br />
<br />
<a href="https://www.presseportal.de/pm/139186/5099721" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Pressemitteilung Clark.Studie zur Weihnachtszeit</a>. ... Gerade einmal 23% der Deutschen achten in der Weihnachtszeit auf eine gesunde Ernährungsweise. 15% der Deutschen konsumieren mehr als einmal wöchentlich Fast-Food-Produkte. Nur etwa die Hälfte der Deutschen sind sich bewusst, dass eine Pizza oder ein Burger zu Fast-Food und damit Folgen aus einem "übermäßigen Konsum" haben kann. <br />
<br />
Hadern tue ich eigentlich immer mit der These der "Fast-Food-Lebensmittel". In unserer Evolution hat sich der Mensch in allen Teilen der Erde angesiedelt. In Teilen, in denen ein umfangreiches Lebensmittelangebot vorherrschte, aber auch in Teilen mit einem entweder zeitlich eingeschränkten Lebensmittelangebot, wie hier in Nordeuropa, oder einem anteilmäßig eingeschränkten Angebot, weil im wesentlichen nur eine Nahrungsart (z.B. Fisch) im Übermaß vorhanden war. Gerade in den Gegenden mit zeitlich eingeschränktem Nahrungsangebot war es wichtig, Strategien zu entwickeln, Lebensmittel zu konservieren. Da das Konservieren auf eine Lagerhaltung hinaus lief, ging die Konzentration von Lebensmitteln damit einher. <br />
<br />
Gerne erläutere ich diese These am Beispiel eines Apfelbaums. Im Spätsommer und Herbst trägt der Apfelbaum Früchte. Ich denke, kaum jemand würde sagen, Äpfel sind ungesund. Leider stehen die Vielzahl an Äpfel des einen oder auch mehrerer Bäume nur eine kurze Zeit zur Verfügung. Gerade im Winter fehlen diese gesunden Lebensmittel. Die Einlagerung der Äpfel im Hof ließ sich sicherstellen, doch leider nahmen die Äpfel dabei auch weiter ihren ganz klassischen natürlichen Lebensweg. Schließlich dienen sie ja eigentlich dazu, die Samen zu verteilen und dem Keimling im Boden mit Nährstoffen zu versorgen. Beides nur möglich, wenn der Apfel sich langsam aber sicher in seine Einzelteile auflöst. Mit einer geschickten Lagerung konnte mensch zwar diese Prozesse verzögern, aber dennoch waren die Äpfel rund um die Weihnachtszeit vom Genuss her mit den Äpfeln im Spätsommer nur noch schwer vergleichbar. Also liegt es nah, Strategien zu entwickeln, um genau diese Prozesse zu stoppen. Zum Beispiel durch die Gewinnung von Apfelmus oder eingekochtem Obst. Zum Einen bleiben so die Vitamine zum Teil erhalten, vor allem aber sind die entsprechenden Lebensmittel lange haltbar. ... Leider aber mit einem Nachteil, einen deutlich erhöhten Energiedichte.<br />
<br />
Dies stellte aber eigentlich bis Ende des 19. Jahrhunderts kein so großes Problem dar. Gerade die Wintermonate bedeuteten auch einen höheren Energiebedarf. Die Tradition, in der dunklen Jahreszeit auf Gerichte zurückzugreifen, die aus verschiedenen konservierten Lebensmittel bestanden und diese zu energiereichen Mahlzeiten veränderten, hatte mehr positive als negative Effekte. Die gemeinsame Mahlzeit mit leckeren Gerichten deckte nicht nur den Energiebedarf für ein bis zwei Tage. Allein die Freude auf diese Mahlzeiten hob die Stimmung in der dunklen Jahreszeit und wirkte sich so auch positiv auf die Gesundheit aus.<br />
<br />
Auch heute ist unser Körper noch so geprägt. Dennoch geben wir mit Begriffen wie "Fast-Food" eigentlich unserem Essen die Schuld. Was hat sich aber wirklich verändert. Im letzten Jahrhundert bekam die Industrialisierung einen extrem schnelle Steigerung. Durch schneller Transportmöglichkeiten ergab sich die Möglichkeit, Lebensmittel unabhängig von der natürlichen Wachstumszeiten in einer Region zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig führte die Industrialisierung dazu, dass die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zur Lebensmittelgewinnung nicht durch die Arbeitskraft des Menschen begrenzt wurde. Im Prinzip so eine Art Energieerhaltungssatz. Wenn ich in die Bearbeitung eines Ackers pro Jahr mehr körperliche Arbeit hineinstecken muss als ich an Energie durch Nahrungsmittel vom Acker zurückbekomme, lohnt sich die Bearbeitung nicht. Sanken also die Erträge auf einem Feld durch die Monokulturen, musste entweder die Fruchtfolge gewechselt oder das Feld brach belassen werden. ... Mit aufkommen von Maschinen und Chemie veränderte sich diese Sichtweise. Es wurde viel weniger menschliche Arbeitskraft aufgewendet, was dazu führte, dass der Acker viel intensiver genutzt wurde, bevor der Kipppunkt erreicht wurde. Neben unseren bekannten Problemen führt dies aber zu einem Überangebot an Lebensmitteln und damit zum Preisverfall. Das Ergebnis, innerhalb von nur einem Jahrhundert sind Lebensmittel immer und in ausreichender Anzahl vorhanden (wenn mensch es sich leisten kann).<br />
<br />
Unser Körper hatte aber gar nicht die Möglichkeit, sich so schnell auf die Veränderungen einzustellen und uns in unserem biochemischen Gleichgewicht mitzuteilen, dass er keine Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte benötigt. Insofern essen wir nach wie vor gerne süß und fettig, denn beides verspricht unserem Körper Energie für schlechtere Zeiten. Sind also deswegen unsere Lebensmittel Schuld? Oder ist es eher unser mangelndes Bewusstsein um die faszinierende Welt der Lebensmittel? Was denkt ihr?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zoonosen - ASP, Afrikanische Schweinepest]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3524</link>
			<pubDate>Sat, 17 Jul 2021 07:15:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=564">laganon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3524</guid>
			<description><![CDATA[Was hat Lebensmittelhygiene mit der Landwirtschaft zu tun. In verschiedenen Diskussionsforen im Internet stellt sich durchaus immer wieder diese Frage, insbesondere, da ich als Endverbraucher ja immer denke: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Landwirtschaft --&gt; Feld --&gt; Erde</span> --&gt; Abwaschen oder als Lebensmitteltechnologe: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Landwirtschaft --&gt; Primärproduktion --&gt; küchenfertig</span>.<br />
<br />
Doch leider stimmen diese These natürlich nicht. Wie in allen Bereichen unseres Lebens, sind die verschiedenen Aspekte immer miteinander verzahnt, die Änderung oder das Verhalten in einem Bereich hat mindestens mittelbar eine Auswirkung auf einen anderen Bereich. Dies zeigen auch zum Beispiel aktuelle Nachrichten zum Zoonosegeschehen in Deutschland, die für viele Landwirte sehr ernstzunehmende Nachrichten sind, aber leider, zumindest hier in Berlin, von Endverbrauchern und teilweise Gastronomen nicht wirklich weiter ernst genommen werden.<br />
<br />
Nachdem im September letzten Jahres zum ersten Mal die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Deutschland nachgewiesen wurde, sind vorgestern am 15. Juli diese Erreger erstmals in Mastbetrieben in Deutschland nachgewiesen worden. Problematisch an der Afrikanischen Schweinepest ist, dass sie hochinfektiös ist und bei akuten Verlauf, der in den Betrieben in der Regel stattfindet, eine Mortalität von weit über 80% aufweist. Das bedeutet, dass letztlich mit einer Infektion die Arbeit von Monaten vernichtet ist. Das Virus ist auch deswegen sehr leicht übertragbar, da es in der Umwelt lange infektiös bleibt, und so auch leicht in den Kreislauf von Primärproduktion, Sekundärproduktion, Verbraucher, Abfallmanagement, Recycling, Primärproduktion gelangen kann.<br />
<br />
Der Virus ist nicht auf den Menschen übertragbar. Dadurch sind infizierte Lebensmittel auch ungefährlich. Werden infizierte Lebensmittel tierischen Ursprungs aber nicht fachgerecht entsorgt, gelangt der Virus auf einfachem Wege wieder in die Umwelt. Wie wir mit Lebensmittelresten umgehen, hat also eine mittelbaren Einfluss auf die Landwirtschaft.<br />
<br />
Daher, Lebensmittelreste gehören in die BIO-Tonne, und diese sollte immer verschlossen sein.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/attachtypes/pdf.png" title="Adobe Acrobat PDF" border="0" alt=".pdf" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=24" target="_blank" title="">fragen-und-antworten-zur-afrikanischen-schweinepest-asp.pdf</a> (Größe: 59,82 KB / Downloads: 0)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was hat Lebensmittelhygiene mit der Landwirtschaft zu tun. In verschiedenen Diskussionsforen im Internet stellt sich durchaus immer wieder diese Frage, insbesondere, da ich als Endverbraucher ja immer denke: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Landwirtschaft --&gt; Feld --&gt; Erde</span> --&gt; Abwaschen oder als Lebensmitteltechnologe: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Landwirtschaft --&gt; Primärproduktion --&gt; küchenfertig</span>.<br />
<br />
Doch leider stimmen diese These natürlich nicht. Wie in allen Bereichen unseres Lebens, sind die verschiedenen Aspekte immer miteinander verzahnt, die Änderung oder das Verhalten in einem Bereich hat mindestens mittelbar eine Auswirkung auf einen anderen Bereich. Dies zeigen auch zum Beispiel aktuelle Nachrichten zum Zoonosegeschehen in Deutschland, die für viele Landwirte sehr ernstzunehmende Nachrichten sind, aber leider, zumindest hier in Berlin, von Endverbrauchern und teilweise Gastronomen nicht wirklich weiter ernst genommen werden.<br />
<br />
Nachdem im September letzten Jahres zum ersten Mal die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Deutschland nachgewiesen wurde, sind vorgestern am 15. Juli diese Erreger erstmals in Mastbetrieben in Deutschland nachgewiesen worden. Problematisch an der Afrikanischen Schweinepest ist, dass sie hochinfektiös ist und bei akuten Verlauf, der in den Betrieben in der Regel stattfindet, eine Mortalität von weit über 80% aufweist. Das bedeutet, dass letztlich mit einer Infektion die Arbeit von Monaten vernichtet ist. Das Virus ist auch deswegen sehr leicht übertragbar, da es in der Umwelt lange infektiös bleibt, und so auch leicht in den Kreislauf von Primärproduktion, Sekundärproduktion, Verbraucher, Abfallmanagement, Recycling, Primärproduktion gelangen kann.<br />
<br />
Der Virus ist nicht auf den Menschen übertragbar. Dadurch sind infizierte Lebensmittel auch ungefährlich. Werden infizierte Lebensmittel tierischen Ursprungs aber nicht fachgerecht entsorgt, gelangt der Virus auf einfachem Wege wieder in die Umwelt. Wie wir mit Lebensmittelresten umgehen, hat also eine mittelbaren Einfluss auf die Landwirtschaft.<br />
<br />
Daher, Lebensmittelreste gehören in die BIO-Tonne, und diese sollte immer verschlossen sein.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/attachtypes/pdf.png" title="Adobe Acrobat PDF" border="0" alt=".pdf" />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wie wird das (Fertig-) Essen gesünder?]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3519</link>
			<pubDate>Sun, 25 Apr 2021 16:26:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=481">mglass</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3519</guid>
			<description><![CDATA[„Wie wird das Essen gesünder?“ titelte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) am 22. 04. 2021 im Wirtschaftsteil. Wer meint, es gehe um gesunde Ernährung - frisch, selbstgekocht und ausgewogen - rieb sich verwundert die Augen: Es geht in dem Artikel um eine Initiative der Bundesernährungsministerin Julia Klöckner für „ausgewogene Fertigprodukte“, die diese am Vortag medial präsentiert hatte.<br />
<a href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/067-nri-fertiglebensmittel-2020.html;jsessionid=A00F5333A0A5908877ABAE70A0DF9404.live832" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemit...04.live832</a><br />
<br />
Doch es bleiben Fragen - wie immer bei Frau Klöckner und ihren „Wir-setzen-auf-Freiwilligkeit-in-Industrie-und-Landwirtschaft“-Darstellungen, so auch in der „Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie“. <br />
<a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/reduktionsstrategie/reduktionsstrategie-produktmonitoring.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung...oring.html</a><br />
<br />
Dazu beklagt der Bundesverband der Verbraucherzentralen VZBV, dass angesichts weiterer Zunahmen von ernährungsbedingten Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas etc. in dem „Produktmonitoring“ des BMEL kein strategisches Vorgehen erkennbar sei. Vielmehr fehlten nach Meinung ihres Vorstandes Klaus Müller bisher Informationsplattformen, die für Transparenz bei angeblich positiv veränderten Produkten sorgten und darüber aufklärten, wie „die Branchen bei der Reduktion von Zucker, Salz und Fett vorgingen“ und „welche Unternehmen ambitionierter vorangehen“ (Klaus Müller, VZBV, gegenüber dem RND). Er fordert die Teilnahme aller Lebensmittelhersteller und die vollständige Listung der Produkte, besonders von „Lebensmitteln mit Kinderoptik“, alles andere sei nicht ausreichend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wie wird das Essen gesünder?“ titelte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) am 22. 04. 2021 im Wirtschaftsteil. Wer meint, es gehe um gesunde Ernährung - frisch, selbstgekocht und ausgewogen - rieb sich verwundert die Augen: Es geht in dem Artikel um eine Initiative der Bundesernährungsministerin Julia Klöckner für „ausgewogene Fertigprodukte“, die diese am Vortag medial präsentiert hatte.<br />
<a href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/067-nri-fertiglebensmittel-2020.html;jsessionid=A00F5333A0A5908877ABAE70A0DF9404.live832" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemit...04.live832</a><br />
<br />
Doch es bleiben Fragen - wie immer bei Frau Klöckner und ihren „Wir-setzen-auf-Freiwilligkeit-in-Industrie-und-Landwirtschaft“-Darstellungen, so auch in der „Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie“. <br />
<a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/reduktionsstrategie/reduktionsstrategie-produktmonitoring.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung...oring.html</a><br />
<br />
Dazu beklagt der Bundesverband der Verbraucherzentralen VZBV, dass angesichts weiterer Zunahmen von ernährungsbedingten Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas etc. in dem „Produktmonitoring“ des BMEL kein strategisches Vorgehen erkennbar sei. Vielmehr fehlten nach Meinung ihres Vorstandes Klaus Müller bisher Informationsplattformen, die für Transparenz bei angeblich positiv veränderten Produkten sorgten und darüber aufklärten, wie „die Branchen bei der Reduktion von Zucker, Salz und Fett vorgingen“ und „welche Unternehmen ambitionierter vorangehen“ (Klaus Müller, VZBV, gegenüber dem RND). Er fordert die Teilnahme aller Lebensmittelhersteller und die vollständige Listung der Produkte, besonders von „Lebensmitteln mit Kinderoptik“, alles andere sei nicht ausreichend.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lebensmittelwarnungen]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3515</link>
			<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 09:55:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=564">laganon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3515</guid>
			<description><![CDATA[Einen wunderschönen Sonntag an alle,<br />
<br />
wir möchten euch im Forum heute einen kleinen (wirklich kleinen) weiteren Service anbieten. Für meine Arbeit schaue ich mir jede Woche die Meldungen bei <a href="http://www.lebensmittelwarnung.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.lebensmittelwarnung.de</a> für Lebensmittel an und fasse diese für mich zusammen. <br />
<br />
Daher stellen wir euch diese Tabelle wöchentlich aktualisiert auch gerne zur Verfügung (letzte Aktualisierung: 19.12.2021).<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/attachtypes/pdf.png" title="Adobe Acrobat PDF" border="0" alt=".pdf" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=23" target="_blank" title="">Lebensmittelwarnungen.pdf</a> (Größe: 350,83 KB / Downloads: 5)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/attachtypes/pdf.png" title="Adobe Acrobat PDF" border="0" alt=".pdf" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=27" target="_blank" title="">Lebensmittelwarnungen 2022.pdf</a> (Größe: 312,46 KB / Downloads: 0)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einen wunderschönen Sonntag an alle,<br />
<br />
wir möchten euch im Forum heute einen kleinen (wirklich kleinen) weiteren Service anbieten. Für meine Arbeit schaue ich mir jede Woche die Meldungen bei <a href="http://www.lebensmittelwarnung.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.lebensmittelwarnung.de</a> für Lebensmittel an und fasse diese für mich zusammen. <br />
<br />
Daher stellen wir euch diese Tabelle wöchentlich aktualisiert auch gerne zur Verfügung (letzte Aktualisierung: 19.12.2021).<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/attachtypes/pdf.png" title="Adobe Acrobat PDF" border="0" alt=".pdf" />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[amtliche Lebensmittelwarnungen]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3501</link>
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 16:28:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=564">laganon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3501</guid>
			<description><![CDATA[Siebert ... dieses Name ist vielen seit 2016 noch immer im Bewusstsein. Sehr umstritten war damals die amtliche Warnmeldung für die gesamte Produktpalette des Unternehmens wegen Listerien, obwohl die untersuchten Proben die Lebensmittelsicherheitskriterien der <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02005R2073-20200308&amp;qid=1613491983170" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">VO (EG) 2073/2005</a> entsprachen. Obwohl das Unternehmen kooperierte, überstieg die Warnung vor allen Produkten, auch den Brühwurstartikeln des Unternehmens, den finanziellen Ruin. Nun, fast fünf Jahre später, wies letzte Woche das Landgericht München eine Schadensersatzklage des  Insolvenzverwalters ab. (Quelle: <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-sieber-schadenersatz-listerien-1.5201580" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Süddeutsche Zeitung</a>). ich persönlich hätte eigentlich mit einem Vergleich gerechnet.<br />
<br />
Interessant ist aber dennoch, dass hierbei nicht wirklich entschieden wurde, dass die Handlungsweise der Behörde rechtskonform war. "Das Unternehmen hätte auch dann Insolvenz anmelden müssen, wenn das Verbraucherschutzministerium unter anderem die Tiefkühlware ... von der Produktwarnung ausgenommen hätte." (Süddeutsche Zeitung, ebenda).<br />
<br />
Originalmeldung von 2016: <a href="https://www.produktwarnung.eu/2016/05/28/rueckruf-listerien-dringende-warnung-vor-schinken-und-wurstprodukten-der-firma-sieber/2746" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle: produktwarnung.eu</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Siebert ... dieses Name ist vielen seit 2016 noch immer im Bewusstsein. Sehr umstritten war damals die amtliche Warnmeldung für die gesamte Produktpalette des Unternehmens wegen Listerien, obwohl die untersuchten Proben die Lebensmittelsicherheitskriterien der <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02005R2073-20200308&amp;qid=1613491983170" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">VO (EG) 2073/2005</a> entsprachen. Obwohl das Unternehmen kooperierte, überstieg die Warnung vor allen Produkten, auch den Brühwurstartikeln des Unternehmens, den finanziellen Ruin. Nun, fast fünf Jahre später, wies letzte Woche das Landgericht München eine Schadensersatzklage des  Insolvenzverwalters ab. (Quelle: <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-sieber-schadenersatz-listerien-1.5201580" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Süddeutsche Zeitung</a>). ich persönlich hätte eigentlich mit einem Vergleich gerechnet.<br />
<br />
Interessant ist aber dennoch, dass hierbei nicht wirklich entschieden wurde, dass die Handlungsweise der Behörde rechtskonform war. "Das Unternehmen hätte auch dann Insolvenz anmelden müssen, wenn das Verbraucherschutzministerium unter anderem die Tiefkühlware ... von der Produktwarnung ausgenommen hätte." (Süddeutsche Zeitung, ebenda).<br />
<br />
Originalmeldung von 2016: <a href="https://www.produktwarnung.eu/2016/05/28/rueckruf-listerien-dringende-warnung-vor-schinken-und-wurstprodukten-der-firma-sieber/2746" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle: produktwarnung.eu</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eisdiele: Auf Sahne besser verzichten]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3494</link>
			<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 13:23:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=649">busitrans</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3494</guid>
			<description><![CDATA[In Anbetracht des frühlingshaften Wetters und der mancherorts fast sommerlichen Temperaturen: <br />
<br />
Hier die Ergebnisse einer Untersuchung des Hessischen Landeslabors (<a href="https://lhl.hessen.de/pressemitteilungen/jede-sechste-probe-speiseeis-und-%C3%BCber-60-prozent-der-sahne-aus-aufschlagautomaten" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://lhl.hessen.de/pressemitteilungen...gautomaten</a>) aufgrund von Probenahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle (281 Planproben und 13 Verdachtsproben): <br />
<br />
In 91 Betrieben wurde aufgeschlagene Sahne geprüft, und der Proben 55 wiesen eine Überschreitung der Richt- und Warnwerte auf, was auf Hygienemängel bzw. Nichteinhaltung der Prinzipien der guten Hygienepraxis hinweist (d.h. sie waren mehr oder minder keimbelastet) – eine Beanstandungsquote von über 60%!<br />
<br />
Ähnliche Untersuchungen in anderen Bundesländern und in Vorjahren ergaben ganz ähnliche Ergebnisse, z.B. in Niedersachsen, wo nur 22,6% der Proben aufgeschlagener Sahne mikrobiologisch unauffällig waren, mithin bemerkenswerte 77,4% auffällig: <a href="http://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/lebensmittelgruppen/milch_milcherzeugnisse/sahne-im-eisbecher-oder-frappuccino---einfach-lecker-165318.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.laves.niedersachsen.de/starts...65318.html</a><br />
<br />
Entsprechende Ergebnisse auch im Saarland: <a href="https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/rheinland-pfalz/artikel/aber-bitte-ohne-sahne-keimbelastung-bei-eisherstellern/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/rh...rstellern/</a><br />
<br />
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe erklärt zu den häufigen Beanstandungen der eingesetzten Sahneautomaten in der Gastronomie:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">"Die vielen auffälligen Befunde der aus den Sahneautomaten erhobenen Proben (2. und 3. Beprobungsstufe) lassen auf einen mangelhaften Reinigungszustand des Sahneautomaten schließen. Zur Vermeidung von mikrobiologischen Verunreinigungen müssen Sahneautomaten täglich gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Reste bereits eingefüllter Sahne sollten am Abend aus dem Automaten genommen und am Folgetag nicht wiederverwendet werden.</span></span></span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Wiederholt wurde uns auch berichtet, dass in den Betrieben trotz sorgfältiger und regelmäßiger Reinigung des Automaten keine dauerhafte Verbesserung der Situation zu erreichen war. In diesen Fällen ist auch daran zu denken, dass evtl. die Reinigungsanleitungen des Maschinenherstellers vom Personal nicht richtig verstanden oder befolgt werden (z.B. falsche Auswahl und Dosierung des Desinfektionsmittels). Unerlässlich ist auch eine regelmäßige fachgerechte Wartung der Sahnemaschinen, bei der Verschleißteile wie poröse Dichtungen ausgetauscht werden. Auf diesen kann sich ein Biofilm („Schleimschicht") aus Mikroorganismen festsetzen, von dem aus es zu einer ständigen Verunreinigung der Sahne mit Keimen kommen kann".</span></span></span></span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Quelle: </span></span></span><a href="http://www.xn--untersuchungsmter-bw-nzb.de/pub/beitrag.asp?subid=2&amp;Thema_ID=2&amp;ID=1099&amp;Pdf=No&amp;lang=DE" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">http://www.xn--untersuchungsmter-bw-nzb.de/pub/beitrag.asp?subid=2&amp;Thema_ID=2&amp;ID=1099&amp;Pdf=No&amp;lang=DE</span></span></a><br />
 <br />
Fazit für Verbraucher: Man kann im Sommer zwar in Eisdielen Eis essen, aber auf die Sahne sollte man besser verzichten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Anbetracht des frühlingshaften Wetters und der mancherorts fast sommerlichen Temperaturen: <br />
<br />
Hier die Ergebnisse einer Untersuchung des Hessischen Landeslabors (<a href="https://lhl.hessen.de/pressemitteilungen/jede-sechste-probe-speiseeis-und-%C3%BCber-60-prozent-der-sahne-aus-aufschlagautomaten" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://lhl.hessen.de/pressemitteilungen...gautomaten</a>) aufgrund von Probenahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle (281 Planproben und 13 Verdachtsproben): <br />
<br />
In 91 Betrieben wurde aufgeschlagene Sahne geprüft, und der Proben 55 wiesen eine Überschreitung der Richt- und Warnwerte auf, was auf Hygienemängel bzw. Nichteinhaltung der Prinzipien der guten Hygienepraxis hinweist (d.h. sie waren mehr oder minder keimbelastet) – eine Beanstandungsquote von über 60%!<br />
<br />
Ähnliche Untersuchungen in anderen Bundesländern und in Vorjahren ergaben ganz ähnliche Ergebnisse, z.B. in Niedersachsen, wo nur 22,6% der Proben aufgeschlagener Sahne mikrobiologisch unauffällig waren, mithin bemerkenswerte 77,4% auffällig: <a href="http://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/lebensmittelgruppen/milch_milcherzeugnisse/sahne-im-eisbecher-oder-frappuccino---einfach-lecker-165318.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.laves.niedersachsen.de/starts...65318.html</a><br />
<br />
Entsprechende Ergebnisse auch im Saarland: <a href="https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/rheinland-pfalz/artikel/aber-bitte-ohne-sahne-keimbelastung-bei-eisherstellern/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.rheinpfalz.de/nachrichten/rh...rstellern/</a><br />
<br />
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe erklärt zu den häufigen Beanstandungen der eingesetzten Sahneautomaten in der Gastronomie:<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">"Die vielen auffälligen Befunde der aus den Sahneautomaten erhobenen Proben (2. und 3. Beprobungsstufe) lassen auf einen mangelhaften Reinigungszustand des Sahneautomaten schließen. Zur Vermeidung von mikrobiologischen Verunreinigungen müssen Sahneautomaten täglich gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Reste bereits eingefüllter Sahne sollten am Abend aus dem Automaten genommen und am Folgetag nicht wiederverwendet werden.</span></span></span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Wiederholt wurde uns auch berichtet, dass in den Betrieben trotz sorgfältiger und regelmäßiger Reinigung des Automaten keine dauerhafte Verbesserung der Situation zu erreichen war. In diesen Fällen ist auch daran zu denken, dass evtl. die Reinigungsanleitungen des Maschinenherstellers vom Personal nicht richtig verstanden oder befolgt werden (z.B. falsche Auswahl und Dosierung des Desinfektionsmittels). Unerlässlich ist auch eine regelmäßige fachgerechte Wartung der Sahnemaschinen, bei der Verschleißteile wie poröse Dichtungen ausgetauscht werden. Auf diesen kann sich ein Biofilm („Schleimschicht") aus Mikroorganismen festsetzen, von dem aus es zu einer ständigen Verunreinigung der Sahne mit Keimen kommen kann".</span></span></span></span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Quelle: </span></span></span><a href="http://www.xn--untersuchungsmter-bw-nzb.de/pub/beitrag.asp?subid=2&amp;Thema_ID=2&amp;ID=1099&amp;Pdf=No&amp;lang=DE" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">http://www.xn--untersuchungsmter-bw-nzb.de/pub/beitrag.asp?subid=2&amp;Thema_ID=2&amp;ID=1099&amp;Pdf=No&amp;lang=DE</span></span></a><br />
 <br />
Fazit für Verbraucher: Man kann im Sommer zwar in Eisdielen Eis essen, aber auf die Sahne sollte man besser verzichten!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Frage zu Pflege Alu-Fleischwolf]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3485</link>
			<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 12:31:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=649">busitrans</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3485</guid>
			<description><![CDATA[Hallo in die Runde,<br />
<br />
diesmal hätte ich eine Frage, die eine gute Bekannte an mich herangetragen hat. Da ich selbst nicht so recht die Antwort kenne, bittet sie um Veröffentlichung hier im Forum:<br />
<br />
Sie hat einen uralten, aber sehr schönen Fleischwolf aus Alu-Druckguss gefunden (Hersteller: Alexanderwerk), der jahrzehntelang im Keller gewesen sein muss und dort entsprechend angelaufen ist. Also wir sprechen hier vom Korpus, der aus Alu-Druckguss ist, und zwar ohne Lackierung. Der Fleischwolf soll gelegentlich zum Zerkleinern für Kartoffeln für Reibekuchen eingesetzt werden (rein privat, kein gewerblicher Einsatz).<br />
<br />
Damit der Druckguss-Korpus des Fleischwolfs schön sauber und hygienisch bleibt, und bei der Lagerung nicht wieder anläuft, was kann man da machen? Gibt’s da irgendein Mittel, das man als Privatperson nehmen kann und das lebensmittelgeeignet ist?<br />
<br />
Danke im Voraus und <br />
viele Grüße<br />
Michael]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo in die Runde,<br />
<br />
diesmal hätte ich eine Frage, die eine gute Bekannte an mich herangetragen hat. Da ich selbst nicht so recht die Antwort kenne, bittet sie um Veröffentlichung hier im Forum:<br />
<br />
Sie hat einen uralten, aber sehr schönen Fleischwolf aus Alu-Druckguss gefunden (Hersteller: Alexanderwerk), der jahrzehntelang im Keller gewesen sein muss und dort entsprechend angelaufen ist. Also wir sprechen hier vom Korpus, der aus Alu-Druckguss ist, und zwar ohne Lackierung. Der Fleischwolf soll gelegentlich zum Zerkleinern für Kartoffeln für Reibekuchen eingesetzt werden (rein privat, kein gewerblicher Einsatz).<br />
<br />
Damit der Druckguss-Korpus des Fleischwolfs schön sauber und hygienisch bleibt, und bei der Lagerung nicht wieder anläuft, was kann man da machen? Gibt’s da irgendein Mittel, das man als Privatperson nehmen kann und das lebensmittelgeeignet ist?<br />
<br />
Danke im Voraus und <br />
viele Grüße<br />
Michael]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Trendfood „medium rare chicken“]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3483</link>
			<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 08:30:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=649">busitrans</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3483</guid>
			<description><![CDATA[Hallo in die Runde,<br />
<br />
unsere Tochter hat mich kürzlich auf einen neuen Ernährungstrend aus den USA aufmerksam gemacht, der auf dem Internet kursiert: "medium rare chicken".<br />
<br />
Wie das dann halt so ist, stellt sich meist heraus, dass solche „neuen Trends“ schon seit Jahren (in den USA, Australien) oder gar Jahrzehnten (Japan) existieren, bevor ich von ihnen erfahre <img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/smilies/blush.png" alt="Blush" title="Blush" class="smilie smilie_12" /> – zumindest findet man Artikel aus entsprechenden Vorjahren im Internet. <br />
<br />
Bei "medium rare chicken" wird Hühnerfleisch (Hähnchenbrust meist, wenn ich das richtig sehe) in halbrohem Zustand serviert, und das sei eine richtige Delikatesse. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei mir gehen da alle roten Lichter an!<br />
<br />
Ich als Übersetzer bin ja vielleicht nicht der soooo große Fachmann in Sachen Lebensmittelhygiene (vor allem verglichen mit den richtigen Fachleuten hier auf dem Forum), aber seit meiner Ausbildung (Lebensmittelbranche) habe ich gelernt, dass Geflügelfleisch immer durcherhitzt werden muss, während man hier allenfalls 54°C erreicht, sodass Keime wie Salmonella und Campylobacter locker überleben und den /die Trendbegeisterten gefährden. Sodass man hier doch sicher eine Warnung aussprechen muss?<br />
<br />
Bereits in der britischen Presse scheint man wenig erbaut über den neuen Trend:<br />
<a href="https://www.express.co.uk/life-style/food/753968/medium-rare-chicken" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.express.co.uk/life-style/foo...re-chicken</a><br />
Und auch in Deutschland gibt es schon warnende Stimmen, z.B.:<br />
<a href="https://de.beatyesterday.org/health/food/rohes-huehnchen-finger-weg-vom-neuen-trendfood/#gref" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.beatyesterday.org/health/food...food/#gref</a><br />
Vor allem vor dem Hintergrund der Keimbelastung deutschen Geflügels:<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/77-prozent-der-haehnchen-sind-keimbelastet-15314657.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/77...14657.html</a><br />
<br />
Vielleicht ist das ja aber bei den berühmten amerikanischen Chlorhühnchen kein so Problem …<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Michael]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo in die Runde,<br />
<br />
unsere Tochter hat mich kürzlich auf einen neuen Ernährungstrend aus den USA aufmerksam gemacht, der auf dem Internet kursiert: "medium rare chicken".<br />
<br />
Wie das dann halt so ist, stellt sich meist heraus, dass solche „neuen Trends“ schon seit Jahren (in den USA, Australien) oder gar Jahrzehnten (Japan) existieren, bevor ich von ihnen erfahre <img src="https://wissensdatenbank.fklmh.de/images/smilies/blush.png" alt="Blush" title="Blush" class="smilie smilie_12" /> – zumindest findet man Artikel aus entsprechenden Vorjahren im Internet. <br />
<br />
Bei "medium rare chicken" wird Hühnerfleisch (Hähnchenbrust meist, wenn ich das richtig sehe) in halbrohem Zustand serviert, und das sei eine richtige Delikatesse. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei mir gehen da alle roten Lichter an!<br />
<br />
Ich als Übersetzer bin ja vielleicht nicht der soooo große Fachmann in Sachen Lebensmittelhygiene (vor allem verglichen mit den richtigen Fachleuten hier auf dem Forum), aber seit meiner Ausbildung (Lebensmittelbranche) habe ich gelernt, dass Geflügelfleisch immer durcherhitzt werden muss, während man hier allenfalls 54°C erreicht, sodass Keime wie Salmonella und Campylobacter locker überleben und den /die Trendbegeisterten gefährden. Sodass man hier doch sicher eine Warnung aussprechen muss?<br />
<br />
Bereits in der britischen Presse scheint man wenig erbaut über den neuen Trend:<br />
<a href="https://www.express.co.uk/life-style/food/753968/medium-rare-chicken" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.express.co.uk/life-style/foo...re-chicken</a><br />
Und auch in Deutschland gibt es schon warnende Stimmen, z.B.:<br />
<a href="https://de.beatyesterday.org/health/food/rohes-huehnchen-finger-weg-vom-neuen-trendfood/#gref" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://de.beatyesterday.org/health/food...food/#gref</a><br />
Vor allem vor dem Hintergrund der Keimbelastung deutschen Geflügels:<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/77-prozent-der-haehnchen-sind-keimbelastet-15314657.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/77...14657.html</a><br />
<br />
Vielleicht ist das ja aber bei den berühmten amerikanischen Chlorhühnchen kein so Problem …<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Michael]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was kosten Lebensmittel wirklich?]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3474</link>
			<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 13:52:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=481">mglass</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3474</guid>
			<description><![CDATA[Was Lebensmittel tatsächlich kosten, erfahren Verbraucher nicht auf dem Preisschild. <br />
<br />
Seit Jahren beschäftigt sich auch die Forschung mit diesem Thema. Viele Kosten verstecken sich z. B. hinter den Kostenfaktoren Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt, Soziales und Gesundheit. <br />
<br />
2014 erschien der Bericht „Food wastage footprint: full cost accounting" der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Damit lag ein erstes Modell zur Berechnung der versteckten Kosten vor. Dieses wurde von der niederländischen Firma Eosta B.V. gemeinsam mit Wirtschaftsprüfern und Nachhaltigkeitsberatern, sowie mit der Internationaler Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie weiteren Institutionen und Einzelwissenschaftlern weiterentwickelt. Derzeit können die versteckten Produktionskosten für die Faktoren Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt, Soziales und Gesundheit beispielhaft für neun Produkte in Form der „True Cost“-Blume dargestellt werden.<br />
<br />
<a href="https://www.bzfe.de/inhalt/true-cost-blume-32195.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier ein Beitrag des Bundeszentrums für Ernährung.</a><br />
<br />
<a href="https://www.natureandmore.com/en/true-cost-of-food/in-the-true-cost-flower-some-costs-are-unavailable-why" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier die Seite von Eosta.</a> <br />
Dort gibt´s den Beitrag mit den derzeitigen Berechnungsbeispielen auf Niederländisch, Englisch, Französich und Deutsch.<br />
<br />
Übrigens: Verpackungs- Transport-, private Einkaufs- und Lagerungskosten des Verbrauchers, sowie "Entsorgungs"-Kosten kommen noch hinzu!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was Lebensmittel tatsächlich kosten, erfahren Verbraucher nicht auf dem Preisschild. <br />
<br />
Seit Jahren beschäftigt sich auch die Forschung mit diesem Thema. Viele Kosten verstecken sich z. B. hinter den Kostenfaktoren Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt, Soziales und Gesundheit. <br />
<br />
2014 erschien der Bericht „Food wastage footprint: full cost accounting" der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Damit lag ein erstes Modell zur Berechnung der versteckten Kosten vor. Dieses wurde von der niederländischen Firma Eosta B.V. gemeinsam mit Wirtschaftsprüfern und Nachhaltigkeitsberatern, sowie mit der Internationaler Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie weiteren Institutionen und Einzelwissenschaftlern weiterentwickelt. Derzeit können die versteckten Produktionskosten für die Faktoren Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt, Soziales und Gesundheit beispielhaft für neun Produkte in Form der „True Cost“-Blume dargestellt werden.<br />
<br />
<a href="https://www.bzfe.de/inhalt/true-cost-blume-32195.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier ein Beitrag des Bundeszentrums für Ernährung.</a><br />
<br />
<a href="https://www.natureandmore.com/en/true-cost-of-food/in-the-true-cost-flower-some-costs-are-unavailable-why" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier die Seite von Eosta.</a> <br />
Dort gibt´s den Beitrag mit den derzeitigen Berechnungsbeispielen auf Niederländisch, Englisch, Französich und Deutsch.<br />
<br />
Übrigens: Verpackungs- Transport-, private Einkaufs- und Lagerungskosten des Verbrauchers, sowie "Entsorgungs"-Kosten kommen noch hinzu!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verbraucher-App gegen Verpackungsmüll]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3473</link>
			<pubDate>Fri, 04 May 2018 14:08:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=481">mglass</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3473</guid>
			<description><![CDATA[Die nette Servicekraft bringt den Kaffee an den Tisch und schon geht´s los: Tütchen und Döschen mit Zucker, Milch, Keks und schokolierten Böhnchen wollen mit reichlich handwerklichem Geschick aus der Umhüllung befreit werden - huch, da weht doch direkt was von der Untertasse... Zuhause quillt derweil die Restmülltonne über, weil die Verwandtschaft die vielen häßlichen Broschen, Ringe und Ohrgehänge - einst liebevoll aus Kaffeekapseln gefertigt - nicht mehr abnimmt... <br />
<br />
Das Problem bleibt: Kleinstverpackungen sind meist nicht recycling-fähig, weil in ihnen mehrere Rohstoffe untrennbar miteinander verbunden sind: Folien, Papier, Metall, Druckfarben... Diese Einwegverpackungen belasten Deponien, überforderte Recycling-Betriebe und schließlich die <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-018-03825-5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Weltmeere</a>, wo sie als Mikroplastik irgendwann in den Lebensmittelkreislauf gelangen.<br />
<br />
Die Zeitschrift "<a href="https://enorm-magazin.de/eine-app-gegen-plastikmuell?utm_source=enorm+Magazin+Newsletter&amp;utm_campaign=d147bce59d-enorm_Newsletter_20180406&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_a0e0ceb38f-d147bce59d-288433973&amp;mc_cid=d147bce59d&amp;mc_eid=42de44f770" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">enorm</a> - Zukunft fängt bei dir an"  meldet in ihrer aktuellen Ausgabe, der Verein <a href="https://www.kueste-gegen-plastik.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">"Küste gegen Plastik"</a> habe eine App namens "Replace Plastic" entwickelt, über die Verbraucher/innen Produkte melden können, denen umweltbelastende Verpackungen auffielen. Der Verein trete mit den Herstellern in Verbindung, sobald 20 Meldungen zu einem Produkt eingegangen seien - in kurzer Zeit habe man 20 000 Meldungen empfangen.<br />
<br />
Der BUND hat einen <a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bund-einkaufsratgeber-mikroplastik/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Einkaufsratgeber </a>zum Thema Mikroplastik herausgebracht, der laufend aktualisiert wird und in dem auch die Kosmetikbranche kritisch betrachtet wird, die in erheblichem Umfang Mikroplastik in Cremes und Peelings einsetzt, weil Nano-Teilchen dort inzwischen verboten sind. <br />
<br />
Costa Rica plant nach Recherchen von "enorm", das erste Einweg-Plastik-freie Land werden zu wollen - ob da die "Neue Welt" der "Alten Welt" zeigt, wo´s langgeht? Wir dürfen gespannt sein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die nette Servicekraft bringt den Kaffee an den Tisch und schon geht´s los: Tütchen und Döschen mit Zucker, Milch, Keks und schokolierten Böhnchen wollen mit reichlich handwerklichem Geschick aus der Umhüllung befreit werden - huch, da weht doch direkt was von der Untertasse... Zuhause quillt derweil die Restmülltonne über, weil die Verwandtschaft die vielen häßlichen Broschen, Ringe und Ohrgehänge - einst liebevoll aus Kaffeekapseln gefertigt - nicht mehr abnimmt... <br />
<br />
Das Problem bleibt: Kleinstverpackungen sind meist nicht recycling-fähig, weil in ihnen mehrere Rohstoffe untrennbar miteinander verbunden sind: Folien, Papier, Metall, Druckfarben... Diese Einwegverpackungen belasten Deponien, überforderte Recycling-Betriebe und schließlich die <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-018-03825-5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Weltmeere</a>, wo sie als Mikroplastik irgendwann in den Lebensmittelkreislauf gelangen.<br />
<br />
Die Zeitschrift "<a href="https://enorm-magazin.de/eine-app-gegen-plastikmuell?utm_source=enorm+Magazin+Newsletter&amp;utm_campaign=d147bce59d-enorm_Newsletter_20180406&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_a0e0ceb38f-d147bce59d-288433973&amp;mc_cid=d147bce59d&amp;mc_eid=42de44f770" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">enorm</a> - Zukunft fängt bei dir an"  meldet in ihrer aktuellen Ausgabe, der Verein <a href="https://www.kueste-gegen-plastik.de/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">"Küste gegen Plastik"</a> habe eine App namens "Replace Plastic" entwickelt, über die Verbraucher/innen Produkte melden können, denen umweltbelastende Verpackungen auffielen. Der Verein trete mit den Herstellern in Verbindung, sobald 20 Meldungen zu einem Produkt eingegangen seien - in kurzer Zeit habe man 20 000 Meldungen empfangen.<br />
<br />
Der BUND hat einen <a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bund-einkaufsratgeber-mikroplastik/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Einkaufsratgeber </a>zum Thema Mikroplastik herausgebracht, der laufend aktualisiert wird und in dem auch die Kosmetikbranche kritisch betrachtet wird, die in erheblichem Umfang Mikroplastik in Cremes und Peelings einsetzt, weil Nano-Teilchen dort inzwischen verboten sind. <br />
<br />
Costa Rica plant nach Recherchen von "enorm", das erste Einweg-Plastik-freie Land werden zu wollen - ob da die "Neue Welt" der "Alten Welt" zeigt, wo´s langgeht? Wir dürfen gespannt sein!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[EU denkt über Verbot von Kunststoffgeschirr nach]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3472</link>
			<pubDate>Thu, 03 May 2018 14:42:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=481">mglass</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3472</guid>
			<description><![CDATA[Einen aktuellen Bericht der "Wirtschaftswoche" hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) in ihrer Ausgabe am 02. 05. 2018 aufgegriffen und erwähnt auf Seite 1, dass die EU-Kommission voraussichtlich zum 23. Mai 2018 die Präsentation konkreter Vorschläge zum Verbot von Kunststoffgeschirr, - besteck und -trinkhalmen plane, um die Vermeidung von Plastikmüll voranzutreiben. Nach Aussage der EU-Kommission fallen jährlich ca. 26 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an - die Zahl wird jedoch nicht genauer aufgeschlüsselt.<br />
<br />
Am 03. 05. 2018 meldet die HAZ, das Bundesumweltministerium befürworte den Vorstoß der Kommission, denn man sehe diese Entwicklung als internationales Problem an, das durch Verbraucherappelle allein nicht gelöst werde. Das Land Niedersachsen schließt sich dem Vorstoß an und auch der Gastronomieverband Dehoga Niedersachsen betont, die Gastronomie habe sich bereits nach Alternativen umgeschaut, zumal hiervon die gesamte Fastfoodgastronomie, sowie Außenbewirtschaftungsbetriebe (Biergärten, Foodtrucks, Wochen- und Jahrmarktstände) und Großveranstaltungen aller Art betroffen seien. Die Firma TetraPac experimentiert derzeit u. a. mit Papierhalmen, auch sind bei einigen Anbietern bereits Suppenteller aus Brotteig und Trinkhalme aus Stroh in der Erprobung.<br />
<br />
Kritisch äußert sich der regionale Abfallwirtschaftsbetrieb der Region Hannover, Aha, mit der Warnung vor zu viel Optimismus, denn ein Verbot von Kunststoffgeschirr müsse auch Einweggeschirr mit Kunststoffbeschichtung in den Blick nehmen, da dieses nicht sortenrein zu trennen sei und damit Restmüll darstelle, der dem Recycling überhaupt nicht zugeführt werden könne. Grundsätzlich begrüße man die Initiative jedoch. <br />
<br />
Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, kritisiert die höhere Besteuerung von Erdöl für die Kraftstoffherstellung, im Vergleich zur geringeren Besteuerug von Erdöl, das für die Kunststoffproduktion genutzt wird. Mir scheint die Frage nach einer Zusatzbesteuerung von Kunststoffprodukten jedoch kontraporduktiv, denn viele Hersteller und Verbraucher argumentieren erfahrungsgemäß gegen einen Sparzwang mit dem Hinweis, man habe ja schließlich mehr dafür bezahlt, also habe man auch das Recht, mehr zu verbrauchen. <br />
<br />
Übrigens: Seit gestern leben wir in Deutschland für den Rest des Jahres "auf Pump" gegenüber nachfolgenden Generationen, denn wir haben die Jahresration für den ökologischen Fußabdruck soeben aufgebraucht. Alles, was wir ab jetzt verbrauchen, lässt sich zukünftig nicht mehr ohne Weiteres regenerieren...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einen aktuellen Bericht der "Wirtschaftswoche" hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) in ihrer Ausgabe am 02. 05. 2018 aufgegriffen und erwähnt auf Seite 1, dass die EU-Kommission voraussichtlich zum 23. Mai 2018 die Präsentation konkreter Vorschläge zum Verbot von Kunststoffgeschirr, - besteck und -trinkhalmen plane, um die Vermeidung von Plastikmüll voranzutreiben. Nach Aussage der EU-Kommission fallen jährlich ca. 26 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an - die Zahl wird jedoch nicht genauer aufgeschlüsselt.<br />
<br />
Am 03. 05. 2018 meldet die HAZ, das Bundesumweltministerium befürworte den Vorstoß der Kommission, denn man sehe diese Entwicklung als internationales Problem an, das durch Verbraucherappelle allein nicht gelöst werde. Das Land Niedersachsen schließt sich dem Vorstoß an und auch der Gastronomieverband Dehoga Niedersachsen betont, die Gastronomie habe sich bereits nach Alternativen umgeschaut, zumal hiervon die gesamte Fastfoodgastronomie, sowie Außenbewirtschaftungsbetriebe (Biergärten, Foodtrucks, Wochen- und Jahrmarktstände) und Großveranstaltungen aller Art betroffen seien. Die Firma TetraPac experimentiert derzeit u. a. mit Papierhalmen, auch sind bei einigen Anbietern bereits Suppenteller aus Brotteig und Trinkhalme aus Stroh in der Erprobung.<br />
<br />
Kritisch äußert sich der regionale Abfallwirtschaftsbetrieb der Region Hannover, Aha, mit der Warnung vor zu viel Optimismus, denn ein Verbot von Kunststoffgeschirr müsse auch Einweggeschirr mit Kunststoffbeschichtung in den Blick nehmen, da dieses nicht sortenrein zu trennen sei und damit Restmüll darstelle, der dem Recycling überhaupt nicht zugeführt werden könne. Grundsätzlich begrüße man die Initiative jedoch. <br />
<br />
Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, kritisiert die höhere Besteuerung von Erdöl für die Kraftstoffherstellung, im Vergleich zur geringeren Besteuerug von Erdöl, das für die Kunststoffproduktion genutzt wird. Mir scheint die Frage nach einer Zusatzbesteuerung von Kunststoffprodukten jedoch kontraporduktiv, denn viele Hersteller und Verbraucher argumentieren erfahrungsgemäß gegen einen Sparzwang mit dem Hinweis, man habe ja schließlich mehr dafür bezahlt, also habe man auch das Recht, mehr zu verbrauchen. <br />
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Übrigens: Seit gestern leben wir in Deutschland für den Rest des Jahres "auf Pump" gegenüber nachfolgenden Generationen, denn wir haben die Jahresration für den ökologischen Fußabdruck soeben aufgebraucht. Alles, was wir ab jetzt verbrauchen, lässt sich zukünftig nicht mehr ohne Weiteres regenerieren...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hamburger Hygienesigel]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3470</link>
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 10:39:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=414">Michael Bäuml</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3470</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Auf ein Neues……</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Nachdem Hygiene-Smiley, Hygieneampel und Hygienebarometer mehrfach gescheitert sind, startet nun Hamburg mit dem Hygienesiegel. Wie auch schon in NRW vor einigen Jahren praktiziert, soll das Hamburger Hygienesiegel auf freiwilliger Basis vergeben werden. Wir erinnern uns, in NRW haben seinerzeit von zigtausend Lebensmittelbetrieben 200 an der Aktion teilgenommen. Ich wünsche Hamburg mit dem Hygienesiegel viel Erfolg, meine Erfahrungen aus den letzten Jahren stimmen mich hier aber eher nicht zuversichtlich. </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Viele Grüße</span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Michael Bäuml</span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><a href="http://www.hamburg.de/contentblob/10775166/5f800227ace7e8542ac08189670fae6d/data/hygienesiegel-antragsformular-verhaltenskodex.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.hamburg.de/contentblob/107751...skodex.pdf</a></span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Auf ein Neues……</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Nachdem Hygiene-Smiley, Hygieneampel und Hygienebarometer mehrfach gescheitert sind, startet nun Hamburg mit dem Hygienesiegel. Wie auch schon in NRW vor einigen Jahren praktiziert, soll das Hamburger Hygienesiegel auf freiwilliger Basis vergeben werden. Wir erinnern uns, in NRW haben seinerzeit von zigtausend Lebensmittelbetrieben 200 an der Aktion teilgenommen. Ich wünsche Hamburg mit dem Hygienesiegel viel Erfolg, meine Erfahrungen aus den letzten Jahren stimmen mich hier aber eher nicht zuversichtlich. </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Viele Grüße</span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Michael Bäuml</span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><a href="http://www.hamburg.de/contentblob/10775166/5f800227ace7e8542ac08189670fae6d/data/hygienesiegel-antragsformular-verhaltenskodex.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.hamburg.de/contentblob/107751...skodex.pdf</a></span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hygienefehler im Minutentakt]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3465</link>
			<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 06:53:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=649">busitrans</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3465</guid>
			<description><![CDATA[Hier ein sehr interessanter Artikel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und eine dazu passende Veranstaltung auf der Grünen Woche in Berlin am 24.01.18:<br />
<br />
<a href="http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2018/04/keime_und_co____kuechenhygiene_mit_koepfchen-203417.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bfr.bund.de/de/presseinformat...03417.html</a><br />
<br />
Es geht um Hygienefehler, die bei Kochsendungen im Fernsehen gemacht werden, und die mutmaßliche (negative) Vorbildwirkung für Privathaushalte. Laut BfR macht sich übrigens nur jeder 5. Bundesbürger Gedanken um die Küchenhygiene. Was ich bedenklich wenig finde!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier ein sehr interessanter Artikel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und eine dazu passende Veranstaltung auf der Grünen Woche in Berlin am 24.01.18:<br />
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<a href="http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2018/04/keime_und_co____kuechenhygiene_mit_koepfchen-203417.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bfr.bund.de/de/presseinformat...03417.html</a><br />
<br />
Es geht um Hygienefehler, die bei Kochsendungen im Fernsehen gemacht werden, und die mutmaßliche (negative) Vorbildwirkung für Privathaushalte. Laut BfR macht sich übrigens nur jeder 5. Bundesbürger Gedanken um die Küchenhygiene. Was ich bedenklich wenig finde!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[neue Lebensmittel / innovative Marketingstrategien?]]></title>
			<link>https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3464</link>
			<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 14:34:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wissensdatenbank.fklmh.de/member.php?action=profile&uid=564">laganon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wissensdatenbank.fklmh.de/showthread.php?tid=3464</guid>
			<description><![CDATA[ich bin diese Woche über einen Artikel gestolpert, welcher mich nicht so richtig loslässt.<br />
<br />
In den USA ist ein Start-Up-Unternehmen am Start, welches sich mit einem neuen, innovativen Gedanken rund um die alkoholfreien Getränke beschäftigt. Das Unternehmen hat Becher entwickelt, in deren Struktur Substanzen eingelagert sind, die durch das in den Becher eingefüllte Wasser gelöst werden und sozusagen aus "Wasser" "Wein" gemacht wird. Naja, Wein geht auf Grund des Alkoholgehalts wahrscheinlich nicht. Die Becher werden aus einer Bioplastik hergestellt, in welche die Aroma- und Farbstoffe eingelagert sind. Da kein Zucker verwendet werden kann, sind diese Getränke kalorienarm. Die Becher sind ineinander stapelbar und dadurch gut transportierbar. Sie sehen unwahrscheinlich kultig aus und machen eine spassigen Eindruck. Insbesondere in der Werbung kommen sie auch sehr ökologisch rüber. Hier einen Link, mit welchem ihr euch bei youtube selber einen Eindruck machen könnt.<br />
<br />
<a href="https://m.youtube.com/watch?t=11s&amp;v=dc4MtoVVNN4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Smart Cups</a><br />
<br />
Derzeit bin ich beeindruckt, doch befürchte ich, ich bin nur ein Opfer einer coolen Werbung geworden. Was denkt ihr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ich bin diese Woche über einen Artikel gestolpert, welcher mich nicht so richtig loslässt.<br />
<br />
In den USA ist ein Start-Up-Unternehmen am Start, welches sich mit einem neuen, innovativen Gedanken rund um die alkoholfreien Getränke beschäftigt. Das Unternehmen hat Becher entwickelt, in deren Struktur Substanzen eingelagert sind, die durch das in den Becher eingefüllte Wasser gelöst werden und sozusagen aus "Wasser" "Wein" gemacht wird. Naja, Wein geht auf Grund des Alkoholgehalts wahrscheinlich nicht. Die Becher werden aus einer Bioplastik hergestellt, in welche die Aroma- und Farbstoffe eingelagert sind. Da kein Zucker verwendet werden kann, sind diese Getränke kalorienarm. Die Becher sind ineinander stapelbar und dadurch gut transportierbar. Sie sehen unwahrscheinlich kultig aus und machen eine spassigen Eindruck. Insbesondere in der Werbung kommen sie auch sehr ökologisch rüber. Hier einen Link, mit welchem ihr euch bei youtube selber einen Eindruck machen könnt.<br />
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<a href="https://m.youtube.com/watch?t=11s&amp;v=dc4MtoVVNN4" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Smart Cups</a><br />
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Derzeit bin ich beeindruckt, doch befürchte ich, ich bin nur ein Opfer einer coolen Werbung geworden. Was denkt ihr?]]></content:encoded>
		</item>
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